Wie immer hat die Alzheimer Gesellschaft ihren guten Draht zum Nikolaus genutzt, um auch in diesem Jahr seinen Weg nach Augsburg zu führen. Schon am 1. Dezember besuchte er den musiktherapeutischen Singkreis der Nachtigallen, um die Sängerinnen und Sänger für ihren engagierten Gesang zu loben. Der besondere Dank galt natürlich Frau Andrea Geis, unter deren Leitung ein fröhliches Gezwitscher jeden Monat stattfand. 

Weiter führte den Nikolaus dann sein Weg zum ökumenischen Gottesdienst in der St. Anna-Kirche am zweiten Advent. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken im Augustanasaal war der Andrang so groß, dass der Nikolaus nur mit der Unterstützung von zwei Engeln seine sehr liebevolle Ansprache und die Verteilung von einer weihnachtlichen Wegzehrung erledigen konnte. 

Dass er es dann sogar noch bis zum 11. Dezember in Augsburg ausgehalten und die Abschlussfeier der Wandergruppe bereichert hat, dafür gebührt ihm ein besonderer Dank. Die Alzheimer Gesellschaft wünscht sich sehr, dass der Nikolaus gut erholt auch im nächsten Jahr wieder in Augsburg aktiv sein kann. 

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    Nach dem Ökumenischen Gottesdienst im Augustanasaal: Gemütliches Beisammensein und warten auf den Nikolaus

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    Zwei hilfreiche Engel hat der Nikolaus zur Unterstützung vorausgeschickt

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    Der Nikolaus in Aktion mit mahnenden und lobenden Worten für alle Anwesenden und einer weihnachtlichen Wegzehrung, überreicht durch seine Engel

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News

1. Januar 2026
Unterwegs – ein Spaziergang für Senioren und Menschen mit Demenz Rückblick 2025 und Ausblick 2026 Auch im Jahr 2025 gab es wieder schöne Spaziergänge, die mit einem gemütlichen Mittagessen ihren gemeinsamen Abschluss fanden. Bei 17 Wanderungen konnte die Alzheimer Gesellschaft etwa 350 Teilnehmer begrüßen. Der Ausgangspunkt war immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und nach 2 bis 2 ½ Stunden im gemütlichen Tempo war eine Mittagsrast willkommen. Wie jedes Jahr war auch ein Stadtspaziergang dabei und Frau Hiller-Egner führte uns auf die Spuren der Römerstadt Augsburg. Den Stadtwald Augsburg zeigte uns mit einem großartigen Angebot der Stadt Felizitas Smith, Försterin und Waldführerin. Start war im Forstmuseum und ein informativer Spaziergang führte durch den Stadtwald, der als „Waldgebiet 2024“ ausgezeichnet wurde. Ein weiterer Höhepunkt war sicher die Führung mit Wilfried Matzke „auf den Spuren der altbayerischen Gemeinde Meringerau“. Im Jahr 2026 werden wir uns bemühen, wieder eine Reihe von bekannten und neuen Wanderungen rund um Augsburg zusammenzustellen. Los geht es im März 2026 und der Wanderplan für das erste Halbjahr wird wieder rechtzeitig zur Verfügung stehen. Peter Bley, Dieter Scherer und Jens Schneider freuen sich als eingespieltes Team auf bekannte Gesichter und hoffentlich auch neue Wanderfreunde, die unsere Truppe bereichern. Wichtiger Nachtrag: Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, wollen wir uns in der Winterpause zweimal zum Mittagessen treffen. Am Donnerstag, den 29. Januar 2026 um 12:30 Uhr im Massimiliano in der Maximilianstr. 30 und Am Donnerstag, den 26. Februar 2026 um 12:30 Uhr im Poseidon, in der Maximilianstr. 66. Bitte 2 Tage vorher Bescheid geben, ob ihr kommen wollt unter 0821/813848 (im Zweifelsfall auf unseren Anrufbeantworter sprechen). Zur Anregung für neue Wanderfreunde und zur Erinnerung für unsere „alten Hasen“ ein paar Bilder aus 2025 als Anhang.
26. September 2025
Ein Abend voller Tiefe, Gemeinschaft und Musik – 200 Gäste im Augustanasaal begeistert Am Montag, den 22. September, anlässlich des Weltalzheimertages war der Augustanasaal im Annahof bis auf den letzten Platz gefüllt – rund 200 Menschen hatten sich eingefunden, um die Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ mit Sarah Straub zu erleben. Die Veranstaltung der Alzheimer Gesellschaft Augsburg wurde feierlich eröffnet von Sozialreferent Martin Schenkelberg und Jörg Fröhlich, dem Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Augsburg. Beide machten in ihren Worten deutlich, wie wichtig es ist, das Thema Demenz in die Mitte der Gesellschaft zu holen und Begegnungen zu schaffen, die Mut machen. Sarah Straub, Liedermacherin, Psychologin und Autorin, nahm die Anwesenden anschließend mit auf eine sehr persönliche Reise. Durch ihre Musik, ihre Erzählungen und die Verbindung von wissenschaftlichem Wissen mit berührenden Einblicken gelang es ihr, die Zuhörerinnen und Zuhörer tief zu fesseln. Lieder und Geschichten wechselten einfühlsam zwischen Traurigkeit, Empathie und Hoffnung – immer getragen von einem starken Glauben an das, was Menschen trotz Krankheit verbindet. Am Ende des Abends erhob sich das Publikum spontan von den Sitzen: Standing Ovations für eine Künstlerin, deren Botschaft in den Herzen angekommen war. In diesem Moment war deutlich sichtbar, wie sehr Musik, Offenheit und Begegnung Brücken schlagen können. Wir sind überwältigt von der Resonanz und der Herzlichkeit, mit der dieser Abend angenommen wurde. Dass der Saal ausgebucht war und so viele Menschen zusammenkamen, zeigt, wie groß das Bedürfnis nach Austausch und Aufmerksamkeit für das Thema Demenz ist. Dieser Abend macht uns Mut: Wir als Alzheimer Gesellschaft Augsburg sehen, dass es möglich ist, das, was oft mit Angst und Scham besetzt ist, in offene Gespräche und Verbindung zu transformieren. Unser tiefer Dank gilt Sarah Straub für ihre einfühlsame und kraftvolle Präsentation und allen Mitwirkenden hinter den Kulissen. .
20. September 2025
Ganz links unser 1. Vorsitzender Jörg Fröhlich, dann von links das Beratungsteam mit Anne Weber, Brigitte Zitarosa, Rita Gaßlbauer, Lisa Schuster und Jens Schneider. Leider verhindert beim Fototermin war Michael Schweiger. Seit der Gründung unserer Gesellschaft im Jahr 2009 bieten wir mit dem Alzheimer-Telefon eine kostenfreie Beratung für Betroffene, pflegende Angehörige und an der Thematik interessierte Mitbürger an. Damit sie mit den Stimmen am Telefon auch Gesichter verbinden können, hat sich das Team des Alzheimer-Telefons mit dem 1. Vorsitzenden zu einem Fototermin getroffen. Dieser fand übrigens statt im Rahmen eines Gedankenaustausches, der mit allen MitarbeiterInnen am Telefon in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Er dient der kritischen Diskussion von schwierigen Beratungsfällen aber auch der Fortbildung zu allen wichtigen Neuerungen rund um das Thema Demenz. Das Team des Alzheimer-Telefons freut sich auf ihren Anruf und bietet gerne auch einen persönlichen Beratungstermin in unserem Büro an.
11. Juni 2025
Jörg Fröhlich (Vorsitzender Alzheimer Gesellschaft Augsburg) und Prof. Dr. Wolfgang Kämmerer (Vorsitzender Rotary Club Augsburg) Rotary Club Augsburg spendet 2.000 Euro – Stärkung für Teilhabeangebote der Alzheimer Gesellschaft Mit großer Freude durfte die Alzheimer Gesellschaft Augsburg am 10. Juni 2025 eine Spende in Höhe von 2000 Euro entgegennehmen. Überreicht wurde der symbolische Scheck von Prof. Dr. Wolfgang Kämmerer, dem Vorsitzenden des Rotary Club Augsburg, an Jörg Fröhlich, den Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Augsburg. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen aktiv zu unterstützen. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben darf keine Frage der Diagnose sein. Deshalb fördern wir Projekte, die Begegnung, Bewegung und Miteinander ermöglichen.“ so Prof. Kämmerer bei der Übergabe der Spende. Die Spende wird gezielt für Angebote der gesellschaftlichen Teilhabe eingesetzt – kleine, aber wirkungsvolle Projekte, die für Betroffene und Angehörige oft einen großen Unterschied machen. Dazu zählen unter anderem: Chor – gemeinsames Singen „Museum mobil“ : Besuche kultureller Orte wie Museen oder Klöster – ein Zugang zu Bildung, Erinnerung und Inspiration. Ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein und Kaffeetrinken Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen : Räume für Austausch, Verständnis und gegenseitige Stärkung – online und vor Ort. Seminarreihe „Hilfe beim Helfen“ : Wissen und praktische Tipps für pflegende Angehörige. Das Alzheimer-Telefon : Erste Hilfe in schwierigen Momenten – mit Herz, Verstand und Zuhören. Jörg Fröhlich betonte: „Solche Angebote sind mehr als nur Begegnung – sie schenken Menschen mit Demenz das Gefühl, gesehen und eingebunden zu sein. Dass der Rotary Club Augsburg unsere Arbeit auf diese Weise unterstützt, ist ein starkes Zeichen der Solidarität. Wir sind sehr dankbar.“ Über den Rotary Club Augsburg Der Rotary Club Augsburg wurde 1951 gegründet und ist mit rund 90 Mitgliedern der älteste der fünf Rotary Clubs in der Stadt. Als Teil des internationalen Netzwerks von Rotary engagiert sich der Club seit Jahrzehnten für gemeinnützige und soziale Projekte – regional und weltweit. Rotary International wurde 1905 von Paul Harris in den USA gegründet und zählt heute rund 1,2 Millionen Mitglieder in über 34.000 Clubs weltweit. Zu den globalen Projekten gehören u. a. der Kampf gegen Kinderlähmung (End Polio Now) und der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Herzlichen Dank! Die Alzheimer Gesellschaft Augsburg bedankt sich herzlich beim Rotary Club Augsburg für die großzügige Spende und das Vertrauen in unsere Arbeit. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit Demenz mitten in unserer Gesellschaft bleiben – mit Würde, mit Unterstützung, mit Teilhabe.
24. Februar 2025
Strahlende Gesichter: Martina Hellmann freut sich mit der Oberbürgermeisterin Eva Weber über die Medaille „Für Augsburg“. © Ruth Plössel, Pressestelle Stadt Augsburg Jährlich ehrt die Stadt Augsburg Personen mit der Medaille „Für Augsburg“, die sich ehrenamtlich für die Stadtgesellschaft engagieren. Am 5. Februar 2025 wurde im Rahmen eines Festaktes im Kleinen Goldenen Saal diese Auszeichnung an elf Frauen und Männer durch die Oberbürgermeisterin übergeben. Der Chor Grenzenlos freut sich und ist auch ein bisschen stolz, dass „unsere Chorleiterin Martina Hellmann“ unter den Geehrten ist. Die Oberbürgermeisterin hob in ihrer Laudatio das umfangreiche ehrenamtliche Engagement von Martina Hellmann hervor und ging besonders auf ihren Einsatz für den Chor Grenzenlos ein, der jeden Freitag bei der Chorprobe für zirka 100 Seniorinnen und Senioren mit und ohne Einschränkungen ein Höhepunkt der Woche darstellt. Martina Hellmann hat mit ihrer mitreisenden, humorvollen und einfühlsamen Art diese Auszeichnung mehr als verdient. Der Chor Grenzenlos gratuliert ganz herzlich.
30. Oktober 2024
Bild: Chiara Lang Am 22. September 2024 hatte der Bezirk Schwaben zu einem Konzert-, Theater- und Informationsnachmittag eingeladen. „Lebensfreude trotz(t) Demenz“ lautete das Thema, zu dem die Pflegebeauftragte des Bezirks Schwaben, Melanie Melitta Hippke, auch den Chor Grenzenlos eingeladen hatte. Ein Auftritt in dem wunderbaren Ambiente des Parktheaters war natürlich für alle Chormitglieder ein wunderbares Erlebnis und gleichzeitig ein kleines Jubiläum auch für unsere verehrte Chorleiterin Martina Hellmann. Nach einem ersten öffentlichen Auftritt aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Alzheimer Gesellschaft im Rathaus im Jahr 2019 folgten viele weitere Engagements an prominenten Orten in Augsburg. Dass ein fünfjähriges Bühnenjubiläum im Jahr 2024 im Parktheater gefeiert werden konnte hat alle Chormitglieder sehr gefreut. Mit einem Blumenstrauß und rauschendem Beifall haben sie sich bei ihrer Chorleiterin Martina Hellmann für fünf wunderbare und erlebnisreiche Jahre bedankt.
23. April 2024
Auch vor 100 Jahren war es kein Geheimnis, wie wertvoll und bereichernd das Singen ist. Singen hat nachweislich einen positiven Einfluss auf unsere körperliche und psychische Gesundheit. Die Augsburger Sängerfreunde feiern in diesem Jahr Ihr 100-Jähriges Bestehen. Bei der Festveranstaltung im Rokokosaal der Regierung von Schwaben wurde dieses Jubiläum im Rahmen einer Festveranstaltung gefeiert. Die Benefizveranstaltung war zu Gunsten unserer Alzheimer Gesellschaft. Die Glückwünsche und den Dank an den Vorsitzenden der Augsburger Sängerfreunde, Herrn Reiner, überbrachten der Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Augsburg, Jörg Fröhlich, sowie die Vorstandskollegin Brigitta Zitarosa. Ebenfalls für die Alzheimer Gesellschaft dabei war auch der ehemalige Vorsitzende Dr. Jens Schneider. Herzlichen Dank an die Augsburger Sängerfreunde, dass Sie im Jubiläumsjahr an uns gedacht haben. Und bleiben Sie weiterhin bei Stimme! Das Bild unten zeigt die beiden Vorstände Jörg Fröhlich (Alzheimer Gesellschaft Augsburg, links) und Günther Reiner (Augsburger Sängerfreunde) bei der Spendenübergabe.
23. April 2024
Interview mit dem 1. Vorstand Jörg Fröhlich  Am Mittwoch, den 10. April 2024, fand in Augsburg der erste Demenz-Screeningtag statt. Bürgerinnen und Bürger aus Augsburg und Umgebung konnnten im „Wohnzimmer" im Schwabencenter (in der Ladenpassage) ihre Gedächtnisleistung kostenfrei und mithilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen. Dazu lud digiDEM Bayern (das Digitale Demenzregister Bayern) gemeinsam mit seinem Kooperationspartner, dem Augsburger KompetenzNetz Demenz, herzlich ein. Ziel von digiDEM Bayern ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen nachhaltig zu verbessern. Gefördert wird digiDEM Bayern vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP). Demenzerkrankungen werden nach wie vor zu wenig diagnostiziert Einer deutschen Studie zufolge leben 60 Prozent der an Demenz Erkrankten ohne eine gesicherte Diagnose. Gleichzeitig wird die Demenz-Diagnose meist sehr spät und häufig erst bei fortgeschrittener Symptomatik gestellt. Dabei ist es für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und ihre Angehörigen von großer Bedeutung, frühzeitig Gewissheit zu haben. Je früher eine Demenz erkannt wird, desto früher lernen Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen. Eine frühe Diagnose bringt die Betroffenen weiter, denn sie können gemeinsam mit ihren An- und Zugehörigen und ohne Zeit zu verlieren Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege leiten. Über digiDEM Bayern: digiDEM Bayern baut ein digitales Demenzregister für Bayern auf, um den Langzeitverlauf der Erkrankung besser zu verstehen und die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen in ganz Bayern zu verbessern. Dafür werden Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder Demenz und ihre pflegenden An­ und Zugehörigen zu ihrer Situation systematisch befragt. Mit 1.500 Studienteilnehmenden aus ganz Bayern hat das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) mittlerweile einen Rekordstand erreicht. Damit ist digiDEM Bayern das größte Demenzregister in Deutschland und gehört im Bereich Demenzforschung zu einem der umfangreichsten Projekte zur Erfassung von Langzeitdaten in der Europäischen Union (EU). Darüber hinaus entwickelt digiDEM Bayern digitale Angebote für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Demenz sowie für pflegende An- und Zugehörige und ehrenamtliche Helfer*innen. So gibt es zum Beispiel die „Angehörigenampel " , einen kostenlosen, anonymen Selbsttest, der pflegenden An- und Zugehörigen mittels gezielter Fragen den Grad ihrer persönlichen Belastung anzeigt und ihnen damit einen Anstoß zur Veränderung der Lebenssituation gibt. Zu den weiteren digitalen Angeboten gehören unter anderem ein Hörtest, ein Wissenstest Demenz, ein Online-Fragebogen, mit dem nahestehende Personen von Betroffenen deren kognitiven Abbau einschätzen können, der Online-Fragebogen digiDEM Bayern DEMAND® sowie Live-Webinare inklusive Mediathek und der Science Watch-Newsletter. digiDEM Bayern ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander­ Universität Erlangen-Nürnberg, des Universitätsklinikums Erlangen und des Innovationsclusters Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit , Pflege und Prävention (StMGP) im Rahmen des Masterplans „BAYERN DIGITAL 11". Weitere Information und die digitalen Angebote finden Sie hier: https://digidem-bayern.de/
29. März 2024
Pressemitteilung des Seniorenbeirats der Stadt Augsburg vom 25. März 2024 Jede Menge Arbeit für Augsburgs Seniorenbeirat Die Zahl der älteren Semester wächst. Das birgt nicht nur zunehmend Probleme für die aktuell wieder viel diskutierte Rentenkasse, sondern wirkt sich in vielen Lebensbereichen aus. Das wurde auch deutlich bei der jüngsten Sitzung des Augsburger Seniorenbeirates unter Vorsitz von Dr. Robert Sauter. Das mehr als 40-köpfige Gremium zeigte eine Fülle von Problemfelder auf, die von A wie Altenhilfe bis Z wie Zuwanderung reichen. Viel Arbeit also für die Seniorenvertretung in diesem und den kommenden Jahren. Ein Dauerbrenner sind die aus Sicht des Beirats – zumindest für Senioren – zu teuren Tarife für Bus und Bahn. Entsprechende Anträge, etwa mit dem Ziel, dass das Seniorenticket schon ab 8.30 Uhr (oder früher) gilt, wurden immer wieder abgelehnt. Dennoch müsse man, so Sauter, an diesem Thema dranbleiben. Bevor die Tarife erneut „angepasst“ werden, wolle man auf Verbesserungen speziell für die ältere Generation drängen. Im Blick hat das Gremium beim Thema Verkehr auch fußgängerfreundliche Lösungen in der Stadt, etwa indem mehr Übergänge mit Zebrastreifen geschaffen werden und der bereits gut angelaufene barrierefreie Ausbau weitere vorangetrieben wird. Oder auch das kostenlose E-Bike-Training für Senioren, das wieder an den Samstagen, 4. und 25. Mai, sowie am 22. Juni bei der Verkehrswacht läuft. Erforderlich ist allerdings eine telefonische Anmeldung unter den Rufnummern (0821) 324-4324, -4325 oder -4331. Während man hier mit einem Telefonat noch zurechtkommt, bereitet älteren Herrschaften die zunehmende Digitalisierung, die an sich positiv bewertet wird, zunehmend Probleme. „Nicht jeder hat ein Smartphon oder kann es sich nicht leisten“ und „nicht jeder kommt mit Online-Anträgen zurecht“, hieß es. Deshalb wird auf die Vorschrift verwiesen, dass alle städtischen Dienstleistungen auch analog angeboten werden müssen. Begrüßt werden Neuerungen wie die Hilfe durch Bedienstete bei Antragsstellungen oder die Tatsache, dass man wieder unangemeldet bei entsprechenden Ämtern der Stadt vorsprechen kann. Angebote, um in der modernen Welt besser zurechtzukommen, hat auch der Seniorenbeirat auf der Agenda, etwa wenn es um digitale Haushaltshelfer (6. Mai) oder um Online-Banking (wieder am 15. April, 15. Mai oder 6. Juni um 10 Uhr in der Impulswerkstatt der Stadtsparkasse Augsburg, Halderstraße) geht. Wie man auf unterhaltsame Weise vor kriminellen Machenschaften warnen kann, hat eindrucksvoll und mit viel Zuspruch das vom Seniorenbeirat präsentierte Theater „Lug und Betrug“ gezeigt. Gewarnt wird zusammen mit der Polizei u.a. vor dem Enkeltrick und seinen Variationen. Diese Info-Kunst wird erneut am 18. Juni und am 22. Oktober im Zwölf-Apostel-Saal in Hochzoll aufgeführt. XY-ungelöst sind hingegen andere Probleme, etwa die Wohnungsnot. Nicht nur wegen der Zuwanderung und weil mehr Münchner in Augsburg wohnen wollen, wachsen hier die Sorgen, Hinzu kommt, dass wegen höherer Zinsen weniger gebaut wird. Quo vadis? Das gilt auch im Bereich Altenhilfe und Pflege. Engpässe gibt es zunehmend in der Kurzzeitpflege. Grundsätzlich fehlen immer mehr Pflegekräfte, weshalb sich der Seniorenbeirat dafür stark machen will, dass die Stadt hier mehr Mittel bereitstellt. Dass der Seniorenbeirat unheimlich aktiv ist, betonte Sozialreferent Martin Schenkelberg in seinem Statement. Er zählte aber ebenfalls eine Fülle von Problem- und Tätigkeitsfeldern auf, die vom gerade eröffneten Pflegestützpunkt im Jakobsstift, über Mittagsangebote und fehlende Räume für die Seniorenarbeit bis zum Ehrenamt und seine Hürden reicht. Und dann bereiten ihm auch das Thema „Einsamkeit“ Sorgen, das durchaus auch jüngere Menschen trifft.  Der Augsburger Seniorenbeirat kann immerhin auf so manche gesellige Veranstaltung verweisen, etwa auf den Altennachmittag auf dem Frühjahrsplärrer am 9. April für den es am 2. April von 11 bis 13 Uhr im Schaller-Festzelt entsprechende Gutscheine gibt. Treffen kann man sich nicht zuletzt auch beim beliebten Ulrichfest am 6. Juli, zu dem der Seniorenbeirat einlädt, dessen Sitzungen übrigens öffentlich sind. Nächster Termin: 21. Mai, 9.30 Uhr. Mehr Infos zu diesen und anderen Themen unter „Seniorenbeirat der Stadt Augsburg“ im Internet.
22. Dezember 2023
Bild: Fred Schöllhorn Seit einem Vierteljahrhundert veranstalten der Ärztliche Kreisverband und die Medizinische Gesellschaft Augsburg gemeinsam mit dem Augsburger Ärzteorchester ihr traditionelles Benefiz-Weihnachtskonzert im Gögginger Kurhaustheater. Beim diesjährigen Konzert gab es eine besondere Rarität. Ein Orgelkonzert des Romantik-Komponisten Josef Gabriel Rheinberger mit dem Solisten Marius Herb. Im Kurhaus gibt es keine fest installierte Orgel, deswegen waren die Veranstalter froh über den gelungenen Kraftakt, den Dirigent Christian Echl organisierte. Das Augsburger Ärzteorchester mit seinem Leiter Christian Echl und dem Gründer Wolfgang Tressel (Violine) sowie die Solisten Lenka Winker (Oboe) und Marius Herb (Orgel) begeisterten das Publikum im ausverkauften Kurhaus. Gespielt wurden Werke von Händel, Paganelli, Bach, Haydn, Mendelssohn-Bartholdy und Rheinberger. Die Alzheimer Gesellschaft Augsburg bedankt sich herzlich bei den Verantwortlichen des Ärztlichen Kreis- und Bezirksverbandes und der Medizinischen Gesellschaft Augsburg für die großzügige Spende von 2500 Euro. Unser herzlicher Dank gilt außerdem allen Spenderinnen und Spendern im Rahmen des Weihnachtsbenefiz-Konzertes. Die Spendengelder werden in den Teilhabeprojekten für Demenzkranke und ihre An- und Zugehörigen im Großraum Augsburg uneingeschränkt eingesetzt und unterstützen unsere ehrenamtliche Arbeit maßgeblich.
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